Nach dem jobwalk ist vor dem jobwalk

Am 9. Juli 2022 zum dritten Mal in Jena: der jobwalk auf dem Marktplatz

Nicht einmal drei Wochen ist es her, dass wir die Zelte beim jobwalk Jena abgebaut haben – nun ist es schon wieder soweit. Aufgrund der großen Nachfrage und der großen Zufriedenheit bei Aussteller und Besucher können wir Ihnen bereits den Termin für den 3. jobwalk Jena präsentieren.

Am 9. Juli 2022 heißt es auf dem Marktplatz wieder “Bummeln & Bewerben”. Wir freuen uns auf viele Besucher und zufriedene Gesichter, wenn Deutschlands große Open-Air Job- und Karrieremesse wieder in die Lichtstadt kommen dar. Die Standbuchung ist bereits möglich. Sichern Sie sich jetzt Ihren optimalen Standplatz für Ihren erfolgreichen Arbeitgeberauftritt auf “Thüringens guter Stube”.

Das Video zum jobwalk Jena 2021. Vielen Dank an alle Besucher:innen und Aussteller:innen für die gute Laune und die tolle Stimmung an diesem Tag. Es hat großen Spaß gemacht.

Konzept, Produktion und Postproduction: Jan Waßmuth, Fabelzucker

jobwalk als feste Größe in Jena

Zur Eröffnung der 2. Auflage von Deutschlands großer Open-Air Job- und Karrieremesse, die von Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche, dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Jena mbH, Wilfried Röpke und dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Jena/Saale-Holzland-Kreis, Uwe Lübbert, gemeinsam durchgeführt wurde, sprach der Oberbürgermeister den Wunsch aus, dass der jobwalk von nun an zu einem festen Bestandteil im Jenaer Veranstaltungsprogramm werden und jedes Jahr durchgeführt werden solle. Herzlichen Dank für diese Zustimmung.

jwJE21-Eröffnung
Wilfried Röpke, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Jena mbH mit Tochter bei der offiziellen Eröffnung des jobwalk Jena 2021. Flankiert von Uwe Lübbert, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Jena/Saale-Holzland-Kreis (li), und Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche (re.).

Große Vielfalt an Unternehmensgrößen und -branchen

Erneut sehr erfreulich aus unserer Sicht ist die große Bandbreite der Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen. Über 50 Prozent der teilnehmenden Unternehmen beschäftigen weniger als 50 Mitarbeiter:innen, wir kommen damit dem Ziel, eine Plattform auch für kleine und mittlere Unternehmen zu sein und dennoch auch für große, international aufgestellte Unternehmen interessant zu bleiben, recht nahe.

80 Unternehmen führten fast 4.000 Gespräche

Ca. 8.500 Besucher kamen zum diesjährigen jobwalk Jena am 25. September auf den Marktplatz. Das sind deutlich weniger, als bei der Premiere im Sommer 2019, dennoch war die Stimmung auf dem Marktplatz ausgezeichnet.

Als Folge der geringeren Besucherzahl hat auch die Anzahl der Gespräche, die die Aussteller an ihren Ständen durchgeführt haben, abgenommen.

Nur knapp 4.000 Gespräche wurden beim 2. jobwalk Jena geführt. Wie viele davon zu einer Bewerbung, einem Vorstellungsgespräch oder sogar einem neuen Beschäftigungsverhältnis geführt haben, werden wir in ca. 4 Wochen noch einmal abfragen.

Erfreuliches Ergebnis für alle Beteiligten – trotz der niedrigeren Besucherzahl wurden die Erwartungen von Ausstellern und Besuchern weitestgehend erfüllt: Auf einer Skala von 1 (Erwartungen überhaupt nicht erfüllt) bis 10 (Erwartungen voll und ganz erfüllt) erreichte der jobwalk bei 383 befragten Besuchern eine 9,12 und bei 78 Ausstellern eine 8,76.

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Bei einem Unternehmen, das ich nicht kenne, kann ich mich nicht bewerben

“Es ist schön, dass beim jobwalk der Spagat gelingt, eine Messe für alle Unternehmensgrößen zu gestalten”,  so Veranstalter Peter Böttger: “ich kenne viele Personalmessen aus meiner Tätigkeit als Agentur für Employer Branding und Personalmarketing. Da sind die Aussteller schnell mit einer Standgebühr von 2.000 Euro dabei – unabhängig davon, ob es sich um Weltkonzerne oder Startups handelt. Für viele kleinere Unternehmen ist das nicht machbar. Aber auch kleine und mittlere Unternehmen müssen sich am Personalmarkt als attraktive Arbeitgeber zeigen können und beginnen Bekanntheit aufzubauen. Bei einem Unternehmen, das ich nicht kenne, kann ich mich nicht bewerben”.

Neue Anforderungen erfordern neue Antworten

Der Arbeitsmarkt befindet sich seit einigen Jahren in einem dramatischen Wandel. Konnten Arbeitgeber noch vor wenigen Jahren unter einer Vielzahl von Bewerbungen auswählen und die Rahmenbedingungen definieren, sind es heute die Arbeitnehmer, die sich die Arbeitgeber aussuchen und zudem neue Bedingungen für ein erfülltes Berufsleben einfordern.

Zunächst waren Unternehmen geschockt über diese Entwicklung, reagierten dann mit Kickertischen, frischem Obst in der Kantine oder einem betrieblichen Gesundheitsmanagement, das sich auf Rückenschule und Rauchentwöhnung beschränkte. Corona hat den Arbeitgeber eine zusätzliche, neue Komponente beschert: Dezentrale Führung – zum Beispiel im Homeoffice.

Wo so viel Spaß bei der Ansprache von potenziellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herrscht, wer kann sich da schon einem Gespräch in lockerer Atmosphäre verschließen?

Der Arbeitsmarkt hat sich gewandelt: Aus einem Arbeitgebermarkt ist ein Arbeitnehmermarkt geworden. Die Veränderungen, die uns jetzt im Arbeitsmarkt bevorstehen, sind dramatisch: Was wir heute erleben – und als Fachkräftemangel bezeichnen – ist noch nicht einmal die Spitze des Eisbergs.

Die Lücke zwischen Personen, die in den Ruhestand gehen und solchen, die neu in den Arbeitsmarkt eintreten, wächst von Jahr zu Jahr exponentiell an. Der „War for Talents“ ist längst zu einem echten Krieg in einem Verdrängungsmarkt geworden. In diesem Krieg werden insbesondere jene Unternehmen das Nachsehen haben, die den Schritt vom Bewerbungsverwalter zum Entwicklungscoach (noch) nicht gehen können oder wollen.

Diese neuen Anforderungen erfordern neue Antworten. Auch in der Rektrutierung können wir diesen neuen Herausforderungen nicht weiter mit „alten Hüten“ begegnen. Der jobwalk ist eine zeitgemäße Antwort auf die Erfordernisse des Arbeitsmarktes.

Abbau von Hierarchien im Kennenlernprozess, niedrigschwellige Begegnungen in entspannter Atmosphäre auf Augenhöhe, ein Anziehungspunkt für die „latent Wechselwilligen“.

Erleben Sie – und ich verzichte hier ganz bewußt auf den Begriff Personalgewinnung  – erleben Sie die Zusammenführung von Arbeitnehmern und Arbeitgebern im neuen Konzept – willkommen in der Gegenwart, willkommen beim jobwalk!

Wir haben Spaß bei Arbeit. Bei strahlendem Sonnenschein herrschten beim 2. jobwalk Jena für Aussteller und Besucher gute Laune und eine ideale Atmosphäre zum Kennenlernen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten

Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit auch einmal persönlich bei den vielen Helfern und Unterstützern aus Jena für die großartige Zusammenarbeit bedanken.

Allen voran, Frau Petra Günzel vom Ordnungsamt, die mich immer mit aktuellen Informationen zur pandemischen Lage versorgt hat, und niemals müde wurde, das Amtsdeutsch für mich in konkrete Maßnahmen zu übersetzen.

Der Wirtschaftsförderung Jena, insbesondere Frau Daniela Drilltzsch, die immer mit guten Tipps und unterstützenden Maßnahmen zur Stelle war.

Sven Gottschalk, vom Del Corazon, der das komplette Catering fast im Alleingang vorbereitet hat und uns damit eine große Stütze ist.

Christian Uhlmann von Jena TV, der mir gleich zweimal in einer Notsituation unkompliziert und spontan geholfen hat.

Herrn Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche, sich immer wieder spontan Zeit für uns genommen hat und der Veranstaltung dauerhaft kräftigen Rückenwind verleiht.

Natürlich bei allen Ausstellern, die trotz der unklaren Situation, in die uns die Corona-Pandemie gestürzt hat, mit großem Vertrauen und eigenem Risiko hinter dem jobwalk Jena 2021 gestanden haben und selbstverständlich auch allen Besuchern, ohne die ein jobwalk wenig sinnvoll wäre.

Vielen Dank.